Zum Thema „lange Wartezeiten und Terminvereinbarung im Einwohnermeldeamt“

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Logo Manching 2014Auf Facebook entwickelt sich gerade eine Diskussion zur aktuell erschwerten Erreichbarkeit des Einwohnermeldeamtes / Passamtes. Hierfür gibt es einige triftige Gründe:

 

Seit dem 01.01.2021 sind Kinderreisepässe (bis 12 Jahre) nur noch ein Jahr gültig (bisher sechs Jahre) und müssen wieder neu beantragt werden. Dadurch entsteht für die Verwaltung ein enormer Mehraufwand.

 

Weiter gibt es auch im Rathaus unter den Mitarbeitern coronabedingte und weitere langwierige krankheitsbedingte Ausfälle, die kompensiert werden müssen.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns aktuell in einer besonderen Lage befinden, weil auch in Manching Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine untergekommen sind und Schutz suchen. Da nicht wie bei Asylbewerbern eine Residenzpflicht besteht, kommt es hier immer wieder zu An- und Ummeldungen, wenn Kriegsflüchtlinge woanders in Deutschland bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.

 

Um eine Verbesserung der Personalsituation herbeizuführen, wurde zu den bereits voll besetzten Stellen eine zusätzliche komplette Stelle geschaffen und wird zum 1. Juli 2022 besetzt. So soll der Bürgerservice gestärkt werden. Das neue Personal muss allerdings noch in speziellen Programmen und den dazugehörigen Vorschriften eingearbeitet werden, was auch mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Somit wird letztendlich eine Entlastung erst nach den Sommerferien spürbar sein.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung geben ihr Bestes, um alle Anfragen und Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. Damit dies strukturiert möglich ist, wird die Bitte um Terminvereinbarung aufrechterhalten. Hierbei kommt es jedoch zu längeren Wartezeiten. Kurzfristige Termine können selbstverständlich im absoluten Notfall telefonisch vereinbart werden.

 

Wir bitten um Verständnis.
Ihr Markt Manching

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