Weitere Einschränkungen bei Beerdigungen und Trauungen infolge des Coronavirus


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In Anbetracht der Tatsache, dass die Fallzahlen von Infektionen mit dem Coronavirus täglich erheblich steigen, ist besonders Augenmerk auf die Durchführung von Veranstaltungen zu legen. Mit der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie vom 24. März 2020 hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

 

Beerdigungen im engsten Familienkreis stellen gemäß der Verordnung triftige Gründe für das Verlassen der eigenen Wohnung dar.

Für solche Beerdigungen bedarf es keiner Ausnahmegenehmigung im Einzelfall. Diese Beerdigungen dürfen daher durchgeführt werden. Die Trauergesellschaft darf nur aus Familienmitgliedern des engsten Familienkreises bestehen. Eine Teilnahme von Dritten, insbesondere von Freunden, Bekannten und Kollegen ist nicht gestattet.

 

Aus infektionsschutzrechtlichen Gründen ist bei der Durchführung von Beerdigungen im engsten Familienkreis ferner Folgendes zu beachten:

 

Teilnehmerkreis:

  • Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis.
  • Die Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmittarbeiter und ggf. des Geistlichen oder eines Vertreters der Glaubensgemeinschaft möglichst höchstens 10, maximal jedoch 15 Personen.
  • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben.
  • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig.

 

Weitere Vorgaben zur Vermeidung von Infektionen:

  • Die teilnehmenden Personen haben einen Abstand von 1,5 m zueinander anzustreben.
  • Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind unzulässig.
  • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nicht zulässig.
  • Offene Aufbahrungen sind nicht zulässig.
  • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.
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Der Markt Manching bittet um Einhaltung und um Verständnis aller Trauernden, die sich ohnehin in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden.

 

Auch standesamtliche Eheschließungen und die damit verbunden Traufeiern werden eingeschränkt.

 

Insofern werden ab sofort bei Trauungen durch das Standesamt Manching nur noch der gesetzlich für die Teilnahme vorgesehene Personenkreis (Standesbeamter, Eheleute, ggf. Dolmetscher und/oder Trauzeugen) zugelassen. Die Eheschließung als Amtshandlung im staatlichen Aufgabenbereich wird weiterhin mit dem genannten Personenkreis durchgeführt. Jedoch ist eine Zeremonie mit weitern Gästen (Hochzeitsgästen) kein Teil der Amtshandlung im staatlichen Aufgabenbereich und gilt insoweit als Veranstaltung, deren Durchführung mit oben genannter Verfügung untersagt ist.

 

Soweit Eheschließende eine Terminverschiebung wünschen und zu gegebener Zeit die Eheschließung erneut angemeldet werden muss, können bei der erneuten Prüfung die früheren Anmeldeunterlangen soweit möglich herangezogen werden.

 


Stand: 27.03.2020

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