Treffpunkt Fontänenfeld: 2. Manchinger Sommernacht zieht 1.800 Besucher an

Grossansicht in neuem Fenster: Manchinger Sommernacht von obenDer Wettergott scheint ein Manchinger zu sein. Anders war das spektakuläre Wetter bei der 2. Manchinger Sommernacht nicht zu erklären. Sonnenschein, angenehm warm, ab und an ein laues Lüftchen – die perfekten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Sommerabend am Fontänenfeld.

 

"Natürlich geht man immer mit einer gewissen Erwartungshaltung an so ein Event ran", gesteht Herbert Nerb, 1. Bürgermeister des Marktes Manching. "Unsere Erwartungen an die Sommernacht wurden heuer definitiv übertroffen". Schon eine Stunde nach der offiziellen Eröffnung der Sommernacht gibt es keinen freien Platz mehr auf den Bierbänken. Nach Hause gehen muss deshalb trotzdem niemand – in Manching rutscht man einfach zusammen.

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Manchinger Sommernacht Luis Trinker´s HöhenrauschUnd das sogar im wahrsten Sinne des Wortes: Denn niemand geringeres als LEPLIOMA, eine Band aus Manchings Partnerstadt Castelnuovo di Garfagnana, sorgt an diesem Abend für italienisches Flair am Fontänenfeld. Und spätestens ab dem Zeitpunkt, als Peter Feichtner, Florian Stäuble, "Al" Bertl "Skinso" Drawenau, Helmut "I.King" Mages, Chris Kuttler und Wulf "Mc Power" Hinz alias "Luis Trinker´s Höhenrausch" die Open-Air-Bühne erklimmen, hält es sowieso niemanden mehr auf den Plätzen. Die sechs Herrschaften, die an diesem Abend nicht nur durch außergewöhnliche Outfits bestechen, sorgen dafür, dass den 1.800 Besuchern nicht langweilig wird. Die Konsequenz: Der Platz vor der Bühne wurde kurzerhand zur Tanzfläche umfunktioniert. 

 

 

 

Und auch die Lachmuskeln wurden strapaziert – denn Luis Trinker´s Höhenrausch hatte in den Zwischenmoderationen immer auch ein paar Takte zum neugestalteten Ortszentrum zu sagen: "Wenn ihr wieder mal was zu pflastern habt, kommen wir gerne wieder, um darauf zu spielen" oder "Als nächstes wird die U-Bahn zum Bürgermeister nach Hause gebaut" waren nur zwei Aussagen, die bei den Manchingern für den einen oder anderen Lacher gesorgt haben.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Manchinger Sommernacht ItalienerLangweilig war es wenn überhaupt den Mitarbeitern vom Roten Kreuz – und das aus einem sehr guten Grund: Ihre Hilfe wurde nicht benötigt. Einzige Ausnahme: Ein Blasenpflaster, das gerne ausgegeben wurde.

 

Mit zahlreichen Pflastern hatte sich auch die Ballonkünstlern PEZI wohlweislich ausgestattet. Schon im letzten Jahr war sie der Hit bei den Kids. Und auch heuer hat die Künstlerin aus der Nähe von Landshut drei Stunden ohne Pause aus ihren Ballons Dinosaurier, Affen, Schmetterlinge und Piraten gezaubert. Gezaubert wurde übrigens auch – und zwar vor dem Eingang der Bibliothek. Im Inneren der Bibliothek standen sich die Kinder geduldig die Beine in den Bauch, um sich anschließend fachmännisch schminken zu lassen.

 

Lange Schlangen gab es auch vor den Buden der Manchinger Gastronomen.

Der Geruch vom Römerspieß lag in der Luft, auch die Pizzen sahen zum Anbeißen gut aus. "Egal, wo man an diesem Abend hingeschaut hat – überall gab es nur eins zu sehen: Zufriedene Gesichter". Und während die letzten Manchinger um Mitternacht nach Hause gegangen sind, fing für die Security-Schicht die Arbeit erst an.

 

"Wie heißt es so schön? Nach der Sommernacht ist vor der Sommernacht. Die Vorbereitungen für 2019 laufen in den nächsten Tagen bereits an – mit den ganzen positiven Eindrücken im Hinterkopf geht die Arbeit hierfür bestimmt noch leichter von der Hand", erklärt Herbert Nerb.

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