Informationen zu Hubschrauber-Flügen im Gemeindebereich Manching

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Hubschrauberroute ManchingIm Rathaus des Marktes Manching häufen sich Beschwerden über Hubschrauber-Lärm im Osten der Gemeinde. Seit einigen Wochen fliegen vermehrt Helikopter der Firma Airbus Helicopters Deutschland GmbH über dem Gebiet der Nordbahn des Flugplatzes und darüber hinaus.

 

Auf Nachfrage des Marktes Manching heißt es, dass der Absetzplatz im Feilenmoos aktuell von der Bundeswehr für Testflüge des A400 M genutzt wird. Daher müssen die Helikopter auf den Flugplatz ausweichen. Und das ist das Problem: Die Flugroute verläuft leider nicht über dem eingezäunten Gelände, das immerhin rund 600 ha groß ist, sondern auch über die Ortsteile Westenhausen, Lindach, Forstwiesen sowie über den Ostrand des Hauptortes Manching bis hin zur Nachbargemeinde Ernsgaden und weiteren Nachbarn.

 

Den Mitarbeitern des Rathauses kommt auch öfter zu Ohren, dass wenn die Hubschrauber über das Haus des ersten Bürgermeisters fliegen würden, sich das Problem längst erledigt hätte – wenn es doch auch rechtlich gesehen so einfach wäre. Denn genau das ist der Fall. Manchings erster Bürgermeister Herbert Nerb ist ebenfalls von der Lärmbelästigung betroffen. „Über unserem Haus ist bei manchen Flügen ein Wendepunkt. Da bekommen wir sowohl den An- als auch den Abfluglärm ab“, so Herbert Nerb. Er selbst hat bereits mit Airbus Helicopters Deutschland Kontakt aufgenommen. Man habe ihm mitgeteilt, dass die Flüge dieser Art an jedem Standort der Gesellschaft, wie zum Beispiel auch in Donauwörth, stattfinden. „Das mag auch so sein. Im Normalfall bekommen wir im Gemeindegebiet nicht viel davon mit. Durch den Flugroutenwechsel fällt das Lärmaufkommen besonders auf. Da müssen wir uns um eine für alle Seiten befriedigende Lösung bemühen“, so Nerb weiter.

 

„Als Bürgermeister habe ich neben den Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger natürlich auch den Wirtschafts- und Technologiestandort Manching im Blick. Herbert Nerb bringt eine neue Variante ins Spiel: „Es muss doch möglich sein, eine Route innerhalb des Flugplatzgeländes zu fliegen. Das wäre für die Meisten sicher erträglicher.“ Außerdem müsse man über Übungsmöglichkeiten nachdenken, die weiter von Manching und den Nachbarorten entfernt sind und sich über unbewohnten Gebieten befinden.

 

Auf dem Screenshot der Software "Flight Radar" ist die Route eines Hubschraubers über Manching und Ernsgaden zu sehen.

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