Geflügelpest - Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung

 

 

Logo Schild Landkreis Pfaffenhofen

Wie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in einem Schreiben mitteilt, breitet sich die Geflügelpest (HPAI) in Europa und Deutschland in Form eines hochdynamischen Seuchengeschehens immer weiter aus. Es sei davon auszugehen, dass das Geflügelpestvirus (HPAIV) in Deutschland und auch Bayern bereits flächendeckend in der wildlebenden Wassergeflügelpopulation verbreitet ist. Es müsse von einem Eintrag in Nutzgeflügelbestände ausgegangen werden. Besonders gefährdet seien vor allem Klein- und Hobbyhaltungen, für die die strikten Biosicherheitsanforderungen für Großgeflügelbestände derzeit noch nicht gelten.

 

Um das Risiko einer Einschleppung des Erregers in bayerische Nutz- und Hausgeflügelbestände zu minimieren, wird es als notwendig erachtet, in Bezug auf die Biosicherheit zum Schutz vor der Geflügelpest bayernweit weitergehende tierseuchenrechtliche Maßnahmen, wie betriebsbezogene Biosicherheitsmaßnahmen, Verbot von Ausstellungen, Märkten und Schauen sowie Veranstaltungen ähnlicher Art, Fütterungsverbot von Wildvögeln und Untersuchungspflicht für im mobilen Handel abgegebenes Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel in den Landkreisen/kreisfreien Gemeinden anzuordnen.

 

Das Landratsamt Pfaffenhofen a.d.Ilm hat aufgrund dessen eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Betroffen davon sind Halter im Landkreis bis einschließlich 1.000 Stück Geflügel.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier...

drucken nach oben