Erläuterungen zu Ausbaupläne der B16 verschoben

 

 

Logo Manching 2014Die Bevölkerung hat mit großem Interesse aufgenommen, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung des Marktes Manching die Ausbaupläne der B16 zwischen Autobahn Ausfahrt Manching und B13 bei Oberstimm erläutert werden sollen. Das wurde unter anderem im jüngsten Manchinger Anzeiger vom April 2021 angekündigt. Stephan Blauth vom Staatlichen Bauamt Ingolstadt, das auch für den Bau und Unterhalt der Bundes- und Staatsstraßen zuständig ist, war extra zu diesem Termin Ende April eingeladen worden. Die Entwicklung der Corona-Inzidenzzahlen im Landkreis Pfaffenhofen mit Stand heute, 23.04.2021, 207,4, geben weiterhin Anlass zur Sorge. „Eine Sitzung des Marktgemeinderates mit den zu erwarteten hohen Zuschauerzahlen wäre verantwortungslos und schlichtweg falsch“, erläutert Manchings Erster Bürgermeister Herbert Nerb. „Deshalb habe ich mich in Absprache mit Herrn Blauth entschlossen, den Sachvortrag zu verschieben“, so Nerb weiter. Er gehe davon aus, dass der Ersatztermin noch vor der Sommerpause des Gemeinderates (August) stattfinden kann, wenn die Corona-Inzidenzzahlen bis dahin gesunken sind und Veranstaltungen dieser Art mit Zuschauern wieder bedenkenlos stattfinden können.

 

Nachdem im Manchinger Anzeiger der Vortrag durch das Staatliche Bauamt Ingolstadt angekündigt worden war, haben sich bis heute schon einige Bürger für die nun keine Informationen zum Ausbau der B16 beinhaltende Sitzung angemeldet. „Die gestern durch den Bundesrat abgesegnete Änderung des Infektionsschutzgesetzes macht deutlich, dass wir uns aktuell weit weg von derartigen Informationsveranstaltungen befinden. Es tut uns leid, dass der Tagesordnungspunkt verschoben werden muss“, so Nerb weiter. Da es sich aber um ein Bauprojekt handle, welches frühestens in fünf Jahren umgesetzt werden wird, habe es keine Auswirkungen, wenn die Veranstaltung um zwei bis drei Monate verschoben wird. Die Gesundheit aller Interessierten habe Vorrang, heißt es.

 

Zudem kann Stephan Blauth dann schon Informationen zu einer möglichen Einhausung der Strecke geben. Diese Variante ist am Mittwoch bei einem von der Bürgerinitiative gegen den Ausbau der B16 organisierten Ortstermin ins Spiel gebracht worden. Ähnliche Untersuchungen macht das Straßenbauamt Augsburg bei Tapfheim (Landkreis Donau-Ries). Bürgermeister Herbert Nerb versprach während des Ortstermins, beim Staatlichen Bauamt Ingolstadt um eine grobe Kostenschätzung im Vergleich zur jetzigen Planung zu bitten, um zu erfahren, was eine solche Einhausung nach ersten Überlegungen kosten würde. Das begrüßte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag, MdL Dr. Büchler, der ebenfalls vor Ort war. „Diese Kosteneinschätzung erleichtert es auch allen betroffenen Anwohnern zu vergleichen, welche Ausbauvariante realistischer in der Umsetzung ist“, so Herbert Nerb. Der neue Sitzungstermin des Marktgemeinderates, bei welchem über den Ausbau der B16 gesprochen wird, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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