Einschränkungen bei Beerdigungen und Trauungen infolge des Coronavirus

 

 

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Durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurden die bisher geltenden Regelungen für die Durchführung von Bestattungen aktualisiert.

 

Ab dem 16.12.2020, gem. der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung (11. BayIfSMV), gelten für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte nun folgende Vorgaben:

 

  • Trauerfeiern können in der Aussegnungshalle Manching sowie auf den Friedhöfen im Freien stattfinden. Aufgrund der in § 3 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 Nr. 9 der 11. BaylfSMV festgesetzten allgemeinen Ausgangsbeschränkung sind Beerdigungen im engsten Familienkreis abzuhalten.
  • In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl der ausgewiesenen Sitzplätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird;
    zwischen den Teilnehmern ist, soweit diese nicht dem in § 3 der 8. BaylfSMV genannten
    Personenkreis angehören ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
    Für die Teilnehmer gilt FFP2-Maskenpflicht – auch am Platz.

  • Im Freien sind maximal 25 Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis zugelassen. Es ist grundsätzlich zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören, ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht.
  • Der Gemeindegesang ist untersagt.
  • Eine anschließende Zusammenkunft der Trauergäste auf dem Friedhof ist untersagt.

 

Weitere Vorgaben zur Vermeidung von Infektionen:

  • Mikrofone und Rednerpult sind möglichst von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nur von einer Person durchzuführen, bei einer Nutzung der berührten Gegenstände durch eine weitere Person ist eine Desinfektion (Wischdesinfektion) durchzuführen.
  • Die Türen zur Aussegnungshalle sollen während der gesamten Beerdigung geöffnet bleiben, um ein Anfassen der Türen zu vermeiden.
  • Die Hust- und Niesetikette ist zu beachten (in Armbeuge oder in ein Taschentuch). Es wird empfohlen auf Händeschütteln zu verzichten.

 

Der Markt Manching bittet um Einhaltung und um Verständnis aller Trauernden, die sich ohnehin in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden.

Hier können Sie sich das komplette Infektionsschutzkonzept für die Friedhöfe des Marktes Manching als PDF herunterladen.

 

Auch standesamtliche Eheschließungen und die damit verbundenen Traufeiern werden weiterhin eingeschränkt. Seit dem 16.12.2020 gilt mit den Vorschriften der 11. BayIfSMV für standesamtliche Eheschließungen Folgendes:

 

  • Im Trauzimmer werden max. 5 Personen zugelassen. Die Anzahl schließt das Ehepaar, die Trauzeugen, die Hochzeitsgäste sowie eventuell einen Fotografen mit ein. Der Standesbeamte / die Standesbeamtin zählt nicht zu der festgelegten Teilnehmerzahl.
  • Im Rathaus und Trauzimmer besteht für alle Teilnehmer der Hochzeitsgesellschaft die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund- und Nasenbedeckung.
  • Es ist stehts auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m zu achten.
  • Die Hust- und Niesetikette ist zu beachten (in Armbeuge oder in ein Taschentuch).
  • Auf eine Begrüßung/Gratulation der Eheleute sowie der Gäste durch Händeschütteln wird verzichtet.
  • Die Standesbeamten werden während der Dauer der Eheschließung durch eine Plexiglasbarriere von der Hochzeitsgesellschaft getrennt und wahren zudem einen Mindestabstand von 2,0 m. Insofern entfällt während der Trauung für die Standesbeamten die Maskenpflicht.
  • Livemusik ist im Trauungszimmer nicht möglich.
  • Ein Sektempfang ist im und vor dem Rathaus nicht möglich.
  • Alle Gäste sind in eine Anwesenheitsliste einzutragen, die vom Brautpaar vorab dem Standesamt per Mail (standesamt@manching.de) zu übersenden ist (spätestens 1 Tag vorher).

Das komplette Infektionsschutzkonzept für die Durchführung von standesamtlichen Eheschließungen sowie die Anwesenheitsliste können Sie sich hier herunterladen.

 

 

Stand: 22.12.2020

 

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