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11.09. 2022
Beschreibung:  

 

Die Keltenstadt von Manching und das Römerkastell von Oberstimm gehören zu den bedeutendsten Bodendenkmälern Bayerns. Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2022 lädt das kelten römer museum manching ab 10 Uhr zu einem Familiensonntag der besonderen Art ein.

 

Im Außenbereich erwecken zwei historische Römer-Gruppen die Armee der Cäsaren erneut zum Leben und stellen unter anderem ein antikes Artilleriegeschütz und eine römische Schreibstube vor. Im Museum wartet die Erlebnisausstellung „Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen“ mit einer Führung und einem interaktiven Workshop: Kleine und große Gäste können sogenannte phalerae, also römische Militärorden, anfertigen. Und Thomas Kurtz, der Initiator der Sonderausstellung, taucht mit den Besucherinnen und Besuchern in die faszinierende Welt des Modellbaus ein.

 

Sagenhaft spannend wird es auch, wenn die Geschichtenerzählerin Ulrike Mommendey die Gäste in das Universum antiker Mythen und irischer Märchen entführt. Eine Radführung durch das keltische Manching rundet das reiche Angebot ab.

 

 

2 Römergruppen

Legio VIII Augusta

Legio III Italica pia fidelis

 

Zinnguss und Modellbau

mit Mules of Marius

 

10:30

Führung durch die Sonderausstellung

»Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen«

 

11.30 und 13:00

Irische Märchen und antike Mythen

von Ulrike Mommendey

 

14:00

Workshop

»Falleri, Phalerae! Dein römischer Militärorden«

 

15:30

Radführung

durch das keltische Manching

 

Kuchentisch

des Keltisch-Römischen Freundeskreises Manching e. V.

 

 

Termin:  
Ort:   kelten römer museum manching
Im Erlet 2
85077 Manching



21.09. 2022
Beschreibung:  

 

 

Öffentlicher Abendvortrag von Michael Seiler M.A. (ACS Archäologie Cichy & Seiler, Alfeld)

Britta Kopecky-Hermanns Dipl.-Geogr. (Büro für Bodenkunde und Geoarchäologie, Aystetten)

Titel: Im Westen was Neues – Aktuelle Ausgrabungen an der keltischen Stadtmauer von Manching

 

Der Bau einer Hochwasserschutzmauer eröffnete der Archäologie im Jahr 2020 erneut die Gelegenheit, einen Einblick in den Aufbau der monumentalen Befestigung des keltischen Oppidums von Manching zu gewinnen. Begleitend dazu wurden geoarchäologische und bodenkundliche Untersuchungen zur Landschaftsgeschichte am Rand der Paar-Aue durchgeführt.

 

Die seltene Möglichkeit, einen vollständigen Wallschnitt im Westen der Keltenstadt anzulegen, erwies sich für die mittlerweile über 80 Jahre währende Erforschung der Stadtmauer als besonders spektakulär: Die mehrmonatige Ausgrabung erfasste einen an der heutigen Oberfläche im Gelände nicht mehr sichtbaren, jedoch noch in allen seinen Teilelementen erhaltenen Befestigungsabschnitt.

 

Die ansonsten nur aus westkeltischen Oppida westlich des Rheins bekannte Konstruktion eines murus gallicus, in Manching ungewöhnlicherweise kombiniert mit einer in einheimischer Bautechnik errichteten Pfostenschlitzmauer, konnte ebenso nachgewiesen werden wie verschiedene Grabenstrukturen im Vorfeld der imposanten Anlage. An die Stelle von vagen Vermutungen hinsichtlich des Stadtmauerverlaufes in der bisher wenig erforschten westlichen Peripherie des Oppidums treten nun gesicherte Erkenntnisse.

 

Die aktuelle Sonderausstellung »Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen« ist bis zum Beginn des Vortrages geöffnet.

 

 

Es gelten aktuell keine Corona-Beschränkungen.

 

 

 



 

Termin:  
Ort:   kelten römer museum manching



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