Vandalismus in Manching

 

 

Manching reagiert auf Schmierereien und Zerstörung von Lampen

(Es wurde bereits eine Belohnung ausgesetzt)


Vandalismus Toilette Bild 1"Lucifer", "Suicide" und "666" lauten die Botschaften, mit denen ein bislang unbekannter Täter das öffentliche WC an der Paarterrasse verunstaltet hat. Entdeckt wurden die Schmierereien gestern Früh vom Hausmeister des Manchinger Rathauses, als er wie jeden Tag die Anlage an der Niederfelder Straße aufschloss.

 

Die Tat muss am Mittwoch zu den Öffnungszeiten des WCs begangen worden sein, also zwischen 9.30 und 17 Uhr. "Seit unserer Toilette im vergangenen Jahr so verschmiert worden ist, sperren wir nachts immer zu", erklärt Bürgermeister Herbert Nerb. 2017 war die noch ziemlich neue öffentliche Anlage insgesamt viermal heimgesucht worden: am 26. Februar, am 3. März sowie am 12. und am 22. September. Vermutlich handelt es sich um denselben Täter, der jetzt wieder zugeschlagen hat. Nerb hat sofort Strafanzeige wegen Sachbeschädigung aufgrund von Schmierereien respektive Graffiti bei der Polizei erstattet. Außerdem hat Bürgermeister Nerb eine Belohnung von 1.000 Euro zur Ergreifung des Täters ausgesetzt.

 

Besonders ärgerlich ist der Zeitpunkt der Tat. Denn am kommenden Sonntag ist bekanntlich wieder der große Faschingsumzug in Manching, zu dem wieder tausende Besucher erwartet werden. Das WC ist behindertengerecht und berührungslos. Der Täter hat aber auch den Sensor übersprüht. Bis zum Umzug will die Gemeinde versuchen, zumindest davon wieder die Farbe zu entfernen, damit die Anlage funktioniert.

 

Vandalismus Bild 2Bereits vor gut zwei Wochen war die erst Mitte des vergangenen Jahres festlich eröffnete Paarterrasse das Ziel von Vandalen. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 6.000 Euro. Ein oder mehrere unbekannte Täter hatten elf Scheinwerfer auf der Paarterrasse derart beschädigt, dass sie nicht mehr in Betrieb genommen werden konnten. Außerdem wurden ein Fahnenmast und ein Handgeländer beschädigt. Die Art der Zerstörungen lässt laut Polizei nur den Schluss zu, dass diese mutwillig verursacht wurden. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.

 

Wer Angaben zu Tat und Täter machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0841) 93 43-21 00 an die Polizeiinspektion Ingolstadt zu wenden.

 

Quelle: DONAUKURIER vom 09.02.2018 - hier finden Sie den Online-Artikel

 

 

 

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