50 Jahre Faschingsgesellschaft Manschuko

Unter dem Motto wir werden nur einmal im Leben 50 Jahre alt,

50 jahre Manschuko

zog die Faschingsgesellschaft Manschuko aus Manching alle Register, um ein Fest der Superlative den Geburtstagsgästen, den Vereinsmitgliedern und der Bevölkerung zu bieten.

 

Bereits am Freitagabend begann, mit einem musikalischen Paukenschlag, das auf vier Tage anberaumte Gründungsfest.

Drückend voll war, bei schwüler Sommernacht mit über 2000 Besuchern, die Geburtstagsparty in einem großen 60 Meter langen Bierzelt, das die bekannte Liveband die Spider Murphy Gang mit ihren Hits wie „Mir san a bayerische Band“, „Skandal um Rosi“ zusätzlich noch aufheizten.

Trotzt strengen Sicherheitsmaßnahmen am Zelteingang und unerträglicher Hitze im Zelt verlief die Veranstaltung ordnungsgemäß und ohne Zwischenfälle.

 

Mit einem Standkonzert und Freibier am Rathausvorplatz begann am Samstagnachmittag die eigentliche Geburtstagsfeier der Manchinger Narren. Farbenprächtig gestaltete die Garde die Jugendtanzgruppen, Präsidium, Ehrenrat, den prächtig geschmückten von Pferden gezogener Brauereiwagen, sowie der Patenverein aus Neuburg und Denkendorf  den Einmarsch auf das Festgelände.

Dann ging`s Schlag auf Schlag mit einem Jubiläumsprogramm weiter. Im Doppelpack stachen Präsident Roland Spies und Schirmherr Bürgermeister Herbert Nerb zwei Fässer Bier an, damit war die Jubelfeier eröffnet. Spies und Nerb bedankten sich nicht nur bei den fleißigen Helfern die zum Gelingen des Festes beitrugen, sondern auch bei denen die seit 50 Jahren zum hohen Image von Manschuko beitrugen. Der Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer lies es sich nicht nehmen und lud die gesamten Manschuko Mannschaft zur nächsten grünen Woche mit Besuch des Reichstages nach Berlin ein.

 

50 Jahre und kein bisschen leise kann das dreistündige Programm, das die Jugendtanzgruppen einleiteten, bezeichnet werden. In nostalgischer Reihenfolge ließen alle ehemaligen Hofmarschälle die 50 Jahre, unterstützt mit Videoaufnahmen die jeweiligen Epochen nochmals aufleben.

Bemerkenswert war, dass Josef Münzhuber aus Manching als ehemaliger Hochzeitslader bei den Narrenhochzeiten mit seinen 90 Jahren noch einige gereimte Schnaderhüpferl geben konnte.

Eine fulminante Tanzeinlage hatten die Burgfunken aus Neuburg und die Faschingsgesellschaft aus Denkendorf  für den Jubelverein aus Manching im Gebäck. Zur Feier des Tages wurde eine überdimensionale Geburtstagstorte auf der Bühne in kleine Stücke zertrennt und an die aktiven Manschukaner verteilt.        

       

Langes schlafen war am Sonntag nicht angesagt. Bereits 7 Uhr morgens  wurden die verschlafene Manschukaner und die beiden Patenvereine durch die Böllerschützen aus den Federn gerissen. Nur für kurze Zeit begleiteten dunkle Wolken die lustige Gesellschaft beim Ausmarsch vom Rathausplatz  zum Festplatz. Nach einem für die Faschingsgesellschaft gut angepassten Festgottesdienst den Pfarrer Tobias Hiller für den Jubelverein abhielt. Formierte sich nach dem Mittagessen ein farbenprächtiger Umzug den es so in Manching noch nicht zu sehen gab.

Bei angenehmen Temperaturen zogen über 40 Vereine, Gastgarden, Pferdekutschen und sieben Musikkapellen durch teilweise mit Fähnchen geschmückten und von hunderten von Zuschauern gesäumten Straßen.

 

Ein besonderes Highlight war, dass sich alle noch lebenden Prinzenpaare - seit der Gründung von Manschuko in ihren originalen Kostümen, so weit vorhanden - am historischen Festumzug noch einmal präsentieren konnten. Eine besondere Anerkennung verdienten einige  Anwohner die, die vorbeiziehenden Gruppen mit allerlei Getränken versorgten.

Nach der obligatorischen Bänderverleihung zahlreichen Dankesworte und Übergaben von Geschenken an den Festausschuss ging eine Geburtstagsparty zu Ende die Manching so schnell nicht wieder erleben wird.

drucken nach oben